Vitali

Vitali Alekseenok

Vitali Alekseenok ist seit der Spielzeit 2017/18 Chefdirigent und musikalischer Leiter des Abaco-Orchesters der Universität München. Als Preisträger des MDR Dirigierwettbewerbes 2018 dirigierte er bereits das MDR Sinfonieorchester, die Lucerne Festival Strings, die Staatskapelle Weimar, die Karlsbader Symphoniker, sowie das Philharmonische Orchester Jena, Gotha, Lviv, und Hradec Kralove.

Als Gastdirigent debütierte er mit der Produktion „Die Flucht“ und dem INSO Orchester Lviv bei dem neugegründeten LvivMozArt Festival 2017 in der Ukraine. Nach dem Festival wurde er vom INSO-Lviv erneut eingeladen um eine Vorbereitungsphase für den Brahms Wettbewerb in Pörtschach zu leiten. Im Sommer 2018 kehrte Vitali Alekseenok zum LvivMozArt Festival zurück und leitete darüber hinaus zwei deutsch-ukrainische Projekte im Kriegsgebiet der Ostukraine: eine neue „Don Giovanni“-Produktion im Rahmen des Festivals „Music overcomes walls“ und ein Programm mit Musik aus der Renaissance bis hin zu Uraufführungen bei dem Projekt „Music and Dialogue“. Im Rahmen der Mahler Reihe dirigierte er eine Konzertserie mit dem „Lied von der Erde“ in Thüringen, sowie Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ mit Mitgliedern aus dem Mariinsky Orchester und den Sankt Petersburger Philharmonikern.

Auch im Opernbereich arbeitete Vitali Alekseenok bereits als Dirigent, Assistent und Studienleiter an musikalischen Institutionen wie dem Theater an der Wien, der Bayerischen Staatsoper, dem Teatre del Liceu Barcelona, der Oper Graz, sowie am Deutschen Nationaltheater Weimar, der Varna Opera (Bulgarien) und dem Teatro Mancinelli Orvieto (Italien). Seine Engagements führten ihn zur Zusammenarbeit mit zahlreichen Solisten, wie beispielsweise im Opernbereich mit Anja Kampe, Albert Dohmen, Iris Vermillion, Okka von der Damerau, Sir Willard White, Lena Belkina, Anatoli Kocherga, Misha Didyk, Manuela Uhl, Tetiana Miyus, Danae Kontora, Yuri Samoilov, Irina Zhytynska, Tetiana Zhuravel; im Instrumentalbereich mit Vivi Vassileva, Sebastian Klinger, Lionel Cottet, Alexey Stadler, Anna Sophie Dauenhauer, Antony Baryshevsky u.a.

Als Assistent kooperierte Vitali Alekseenok eng mit Oksana Lyniv, sowie Maurizio Barbacini, Roland Kluttig und Johannes Klumpp. Hierbei sammelte er neben vielen Opernproduktionen auch Erfahrungen mit mehreren Jugendorchestern wie den LJOs Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Sachsen und der Neue Philharmonie München und eignete sich ein breites Repertoire mit Werken von Mahler, R. Strauss, Schostatkowitsch, Ligeti oder Ravel an.

Vitali Alekseenok ist Gründer und künstlerischer Leiter des „ensemble paradigme“, mit dem er Werke von Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts aufführt, wie z.B. von Gérard Grisey, Tristan Murail, Paweł Szymański, Anton von Webern, Jörn Arnecke, sowie Uraufführungen von Komponisten jüngerer Generationen. Zusammen mit seinem Ensemble hat er eine Neuproduktion der Oper „Weiße Rose“ von Udo Zimmermann im Theater Belvedere (Weimar) im Herbst 2018 aufgeführt. Außerdem dirigierte er seine eigenen Kompositionen im Rahmen des internationalen Projektes „I, culture orchestra“ in Danzig.

Vitali Alekseenok wurde 1991 in Belarus geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung am Sankt Petersburger Konservatorium bei Prof. Aleksander Alekseev, sowie an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Nicolas Pasquet, Gunter Kahlert und Ekhart Wycik. Er nahm an Meisterkursen von u.a. Bernard Haitink, Bruno Weil, Peter Stark, Marco Guidarini und Rüdiger Bohn teil.

 

 

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