Vitali

Vitali Aleksiayonak

Vitali Aleksiayonak ist 1991 in Weißrussland geboren. Nach seiner musikalischen Ausbildung an dem Konservatorium Sankt Petersburg setzt er sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Weimar bei Prof. Nicolas Pasquet, Ekhart Wycik, Gunter Kahlert und Johannes Klumpp fort. Er nahm an Meisterkursen von Bernard Haitink, Bruno Weil, Peter Stark und anderen teil.

Im April 2018 wurde er zum Chefdirigenten und künstlerischen Leiter des Abaco Orchesters München ernannt. Er sammelte bereits Erfahrungen beim Dirigieren vieler Orchestern, wie z.B. Lviver Philharmoniker, International Symphony Orchestra Lviv, Lucerne Festival Strings, Gothaer Philharmoniker, Jenaer Philharmoniker, Karlsbad Symphoniker u.v.m.

2017 debütierte er mit der Produktion „Die Flucht“ bei dem neugegründeten LvivMozArt Festival mit Werken von Franz Xaver Mozart und zeitgenössischen ukrainischen Komponisten. Im Sommer 2018 kehrte er erneut zurück mit Werken von drei Familienmitgliedern Mozarts und dirigierte danach eine neue Produktion von Mozarts „Don Giovanni“ im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projektes „Musik überwindet die Mauern“ mit den Luhansk Philharmonikern in Severodonetsk.

Vitali Aleksiayonak war Gründer des studentischen Projektes mit Musik von Gustav Mahler, wobei er „Das Lied von der Erde“ in Weimar und Erfurt aufgeführt hat. Er dirigierte in Sankt Petersburg eine eigene Version von Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ mit Mitgliedern aus dem Mariinsky Orchester und den Sankt Petersburger Philharmonikern. Außerdem leitete er seine eigenen Kompositionen im Rahmen des internationalen Projektes „I, culture orchestra“ in Danzig, Polen. Im Oktober 2018 leitete er im Theater Belvedere Weimar eine Neuproduktion von der Oper „Weiße Rose“ von Udo Zimmermann.

Seit der Spielzeit 2016/17 arbeitet er mit der Dirigentin Oksana Lyniv zusammen und hat mit ihr zahlreiche Projekte als Dirigent und musikalischer Assistent verwirklicht, wie z.B. am Teatre del Liceu Barcelona (Wagner - “Der fliegender Holländer“), an der Oper Graz (Dukas – “Ariane et Barbe-Bleue”, Rossini – “Il Viaggio”), an der Bayerischen Staatsoper (Schostakovitch - “Lady Macbeth von Mtsensk”, Marc-Anthony Turnage - “Greek”), mit der Neuen Philharmonie München (Strauss – “Ein Heldenleben”, Tan Dun – Schlagzeugkonzert “Tears of Nature”, Skoryk – “Hutzul Triptychon”), mit dem Bayrischen Landesjugendorchester (Mahler – Adagio aus der Symphonie Nr 10, Ravel “Daphnis et Chloe” Suite №2, Elgar – Cello Concerto) und mit dem Jugendsymphonieorchester der Ukraine (Beethoven – Symphonie Nr. 7, Klavierwerke von Mozart).

 

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